Wenn der Vater mit dem Sohne … (Teil 1 und 2)

Teil 1: Am 13. April waren Vater Jan Josua und Sohn Vitus beim 17. Oberauer Stundenlauf am Start, bei dem neben dem titelgebenden Stundenlauf je nach Altersklasse auch ein Halbstunden- und ein Viertelstundenlauf angeboten wurden. Während die Viertelstundenläufer wie Vitus ihre Runden nur auf der relativ flachen „Badrunde“ (durch das Waldbad Oberau und die nähere Umgebung) drehten, mussten die Stundenläufer wie Jan Josua zunächst drei Runden mit stetigen Steigungen und einer knackigen Gefällestrecke durch den Wald bewältigen, bevor auch sie auf die Badrunde einbiegen durften. Vitus belegte über die Viertelstunde mit 3.345 Metern den dritten Gesamtplatz und den zweiten Platz in seiner Altersklasse (U14), während Jan Josua mit 12.005 Metern den dritten Platz in der M55 belegte.

Teil 2: Am Abend des 29. April waren die beiden dann beim 42. Raschützlauf in Lampertswalde aktiv, wie der Radebeuler Waldcross und der Stundenlauf in Oberau Teil des Meißner Sparkassen-Cups. Vitus war – versehen mit der Mahnung, nicht unnötig das Letzte aus sich herauszuholen, weil am folgenden Vormittag der Mehrkampf in Großenhain anstand – über die 5,4 km am Start und belegte dort bei 96 Starterinnen und Startern den 17. Gesamtplatz und den fünften Platz seiner Altersklasse. Ob er die Aufforderung zur Zurückhaltung befolgt hatte, konnte Vater Jan Josua nicht beurteilen, denn er war bei Zieleinlauf selber noch auf der 11,4 km langen Strecke unterwegs. Jedenfalls lief Vitus am Tag darauf über 800m über zehn Sekunden schneller als noch sechs Tage zuvor beim Lößnitzsportfest – überanstrengt hatte er sich also wohl nicht. Die lange Strecke war noch am Veranstaltungstag wegen einer Umleitung der B98 umgeplant worden, so dass bei gleicher Streckenlänge letztlich deutlich weniger Straße und mehr teils ziemlich holprige Feld- und Waldwege zu belaufen waren und der Lauf abschnittsweise echten Crosscharakter aufwies. Hier landete Jan Josua als fünfter der M55 genau in der Mitte des Laufes auf dem 28. von 56 Plätzen.

 

  • Jan Josua Krause
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